Sind wir alle Computersüchtig?

Einer Studie zufolge ist man ab 35 Stunden vor dem Computer „süchtig“. Dies sind rund 5 Stunden pro Tag. Ab 20 Stunden, also fast 3 Stunden pro Tag gilt man als gefährdet.

Ob wir nun alle computersüchtig sind, werden wir in diesem Beitrag versuchen herauszufinden.

Viele haben in der heutigen Zeit gar kein Fernseher mehr. Stattessen geht man lieber ins Internet und schaut sich etwas YouTube an. Und mal ehrlich. Wie viele Stunden schauen Sie Youtube? Das sind in der Woche doch schnell mal über 20 Stunden.
Also gelten Sie theoretisch schon als „gefährdet“.

Dennoch komisch, dass die „gefährdeten“ nur auf 4 Prozent geschätzt werden.

Aber schlimmer ist ja die „sucht“. Wobei ich die Gänsefüßchen sehr gerne für dieses Wort verwende.

Meiner Meinung nach kann man nicht einfach jemand ab gewissen Stunden als süchtig bezeichnen. Es geht mehr darum, was die Person im Internet macht und wie sehr es Einfluss auf dass Leben nimmt.

 

Ich zitiere da mal eine Homepage:

Sind Dir plötzlich Freundschaften im Internet wichtiger geworden?

Dies soll nach Angaben dieser Seite ein Merkmal sein. Nun ich kenne viele Menschen, die genau das als größtes Merkmal sehen.

Doch es gibt genau diese Internetfreundschaften. Diese sind manchmal sogar mehr wert als Echte. Schwer zu verstehn. Ist aber öfters mal so.

Dazu verweise ich wiedermal auf einen früheren Blogbeitrag, „Internetfreunde= keine Freunde?“

Es ist schon so, dass man auch in der Schule Leute haben sollte, mit denen man sich gut versteht. Und es ist auch nicht falsch, mal raus an die frische Luft zu gehn.

Doch dennoch, auch wenn jemand den ganzen Abend vor dem PC sitzt, muss das noch lange nicht heißen, dass er „süchtig“ ist.

Doch um herauszufinden, was den genau eine Computersucht ausmacht, müssen wir erst mal verstehen, was eine Sucht den genau ist.

Eine Sucht beschreibt etwas, was man nicht kontrollieren kann. Sprich es werden andere Dinge dadurch vernachlässigt.

Ich kenne Geschichten von Leuten, die nur noch am Spielen wahren. Immer weiter und weiter. In der Schule gingen die Noten bergab und für die Freunde, die nicht mitspielten, war keine Zeit.

 

Wenn man so was miterlebt, weiß man, was Computersucht wirklich heißt. Dies ist dann keineswegs nur noch Spaß.

Aufgrund einer Internetsperre hat die Person nicht mal die vollen 35 Stunden spielen können. Sondern höchstens 14 pro Woche.

Dies zeigt nochmals deutlich, dass eine Computersucht nicht von Zeit abhängt.

Die genauen Gründe, wieso jetzt jemand genau süchtig ist, ist schwer zu ergründen. Da gibt es eine riesen Spannweite.

Das Wichtigste ist einfach, wenn man es bei einer anderen Person merkt, ihr versuchen dies klar zu machen. Leider ist es oft aber nicht möglich. In dem Fall sollten die Eltern oder Mitbewohner der Person helfen. Da gibt es sehr viele Wege, die je nach Situation anzupassen sind.

 

-psp

 

 

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