PSP-Filmt beim Fallschirmspringen

 

 

In diesem Beitrag werde ich meine Erlebnisse und auch Gefühle vom Fallschirmsprung teilen. Falls Sie das Video zum Sprung noch nicht gesehen haben, dann finden Sie es auf meiner Homepage www.pspdvd1997.ch.

 

Alles begann früh morgens an meinem Geburtstag. Ich wünschte mir schon länger einen Fallschirm Sprung. Als ich dann meine Familie traf, bekam ich nicht ein Gutschein dafür. Nein, der Sprungtermin war gleich am selben Tag.

So fuhren wir etwas mit dem Auto bis wir in Interlaken ankamen. Bei der Ankunft sah man schon die Anschrift. SkyDive Interlaken stand darauf.

Beim aussteigen begutachtete ich das Wetter. Am Morgen sah es noch ziemlich düster aus. Doch in Interlaken strahlte die Sonne. Und in dem Moment wusste ich sicher, dass es stattfinden würde.

Als wir durch eine glasige Tür gingen sahen wir jemand der gerade einen Fallschirm zusammenlegte.

Nach einer kurzen Kaffee Pause ging es also los. Ich bekam einen blauen Overall der mich beim Landen von Dreck und Gülle schützen soll.

Dann gab es eine Einführung. Wie wird abgesprungen? Wie verhält man sich in der Luft und bei der Landung?

Für die Helikopter Crew war gerade Mittagspause. Und so standen wir noch eine Weile draussen und haben uns unterhalten. Mein Pilot mit dem ich davor die Einführung gemacht habe erklärte sehr viel rund ums Fallschirm springen. Zum Beispiel ist es beim Absprung auf 4.000 Meter minus 14 Grad kalt. Und man fliegt mit rund 200km/h Richtung Erde. Gelernt habe ich auch, dass ein Fallschirm wie ein Anhänger oder ein Auto eine Maximal Zuladung hat.

Mein Pilot hatte ein sehr grosses wissen. Und als er sagte, dass er schon über 3000 Sprünge gemacht hat, war mir sehr klar warum.

Eins was er erzählt hat, hat mich sehr erstaunt. Beim Reiten muss man durch die Versicherung mehr Geld bezahlen als beim Fallschirmspringen. Denn Reiten sei  der Statistik zufolge gefährlicher.

Warum dies so ist wurde selbstverständlich auch erklärt. Beim Tandemspringen sind immer zwei Fallschirme dabei. Öffnet einer nicht, so gibt es Reserve. Allerdings würde man es gar nicht merken, da es ein ziemlich ähnliches Modell ist.

Nun also kam unsere Abholung. Ein kleiner Bus mit dem Logo von SkyDive Interlaken. Der brachte uns zum Startplatz von Swisshelikopter. Bis der Pilot kam war noch kurz Zeit für paar Fotos und für eine kleine Begutachtung des Helikopters.

Selbstverständlich wurden auch die Gurte nochmals kontrolliert.

Nach einer Wiederholung der Absprungübung klinkte mich der Fallschirm-Pilot ein. Und so sass ich Sprungbereit aus seinen Beinen.

Beim Hochfliegen hatten wir eine wunderschöne Aussicht, welche auf dem Video gut zur Geltung kamen.

Zudem sahen wir die berühmten Schweizer Berge Eiger, Mönch und Jungfrau.

Es ging recht kurz bis wir die knapp 4.000 Meter erreichten. Wir öffneten die Tür und stellten uns auf die Kufe. Noch ein kurzer Blick in die Kamera und dann hiess es Banane. Ja Banane. Man geht in das hohle Kreuz und lässt sich nach vorne fallen. Das ist schon irgendwie ein komisches Gefühl. Denn irgendwie sagt der Kopf, man solle nicht aus einem Helikopter springen. Irgendwie auch logisch.

Bei einem Flugzeug hat man beim Absprung einen gewissen Wind beim Start. Doch der Helikopter schwebt. Und so fällt man ins nichts. Daher wird der Helikopter von allen Fallschirmspringern bevorzugt.

Nun sprangen wir also und es ging ziemlich rasant Richtung Boden. Ein geniales Gefühl. Der freie Fall ging ungefähr 40Sekunden. Eigentlich noch recht lange.

Nach einem Zeichen, dass ich mich wieder am Gurtzeug halten soll, zog der Pilot die Leine und der Fallschirm ging auf.

Erst dann Realisiert man so richtig was da gerade passiert ist. Und würde es am liebsten gleich nochmals machen.

Der Pilot legte gleich noch einen drauf. Und so durfte ich die Steuerung allein übernehmen. Das war ein tolles Gefühl. Als er dann noch etwas nachhalf, flogen wir ganz enge Bogen. Fühlte sich an wie in einer Achterbahn.

Nun waren wir auch schon kurz vor der Landung. Selbstverständlich flog da der Pilot.

Ausrennen macht man zu zweit nicht. Wenn einer stolpert würde der Pilot auf mir liegen und das wäre nicht gerade angenehm. Und so heisst es Beine anziehen. Denn man landet gemütlich im Sitzen. Wegen dem auch der Overall.

Und dann war es auch schon vorbei. Wir gingen wieder in das Haus und der Pilot machte die Filmaufnahmen bereit und legte danach den Fallschirm zusammen.  Spannend wie dünn eigentlich dieses Material ist.

Ich selbst zitterte noch ein bisschen. Denn die Spannung war gross.

Für mich ist nach diesem Sprung eines klar: Es war nicht der letzte. Ich kann es persönlich nur weiterempfehlen. So ein Erlebnis ist etwas, an das man sich das Lebenslang erinnert. Und durch die Filmaufnahmen kann man sich es noch paarmal ansehen. Besonders sein Gesicht zu sehen ist ganz schön spannend und auch etwas lustig.

Mit SkyDive Interlaken war ich sehr zufrieden und kann diese auch sehr Weiterempfehlen.

 

Vielleicht machen Sie ja auch mal einen Fallschirmsprung. Ihre Erfahrungen sind natürlich in den Kommentaren sehr willkommen.

Ich wünsche allen Springern einen guten Flug und bis zum nächsten Beitrag!

 

 

-psp

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PSP-Filmt beim Fallschirmspringen

Ein ganz anderer Blick in ein Aquarium

 

 

Ein Aquarium. Tausende Menschen haben eines. Es gibt sie in klein oder riesig gross. Wen wir hinein schauen sehen wir Fische, die rumschwimmen und sich scheinbar wohl fühlen. Die Umgebung ist jeden Tag die gleiche. Und genau deswegen gehen wir heute der Frage nach, ob es Fischen nicht langweilig wird.

 

Stellen Sie sich vor Sie währen ein kleiner Fisch der in einem Aquarium von ca. 1m. länge und ca. 50cm. breite. Sie sehen jeden Tag die gleiche Umgebung und ihre einzige Abwechslung ist ihre Fütterung. Sofort werden Sie denken, dass dies ein ziemlich langweiliges Leben sein muss.

Nun machen wir einen kleinen Sprung zu grösseren Fischen. Ein Hai. Er schwimmt durch die fast unendlichen Weiten der Meere und plötzlich wird er gefangen. Jetzt kommt er in ein Zoo. Das Becken ist weit aus grösser als ein Schwimmbad doch gegen das Meer ist dies nichts.

Und auch da fragt man sich, wird es diesem Tier nicht langweilig?

Nun bleiben wir grad mal beim Zoo. Denn dieses Thema kann man noch weiter ziehen. Was ist allgemein mit eingesperrten Tieren?

Bei Fischen hört man oft, dass diese ein Sekundengedächnis haben. Dies heisst, dass sie nach einer Sekunde wieder vergessen haben, dass sie von der linken Seite zur rechten des Aquariums geschwommen sind. Doch wiederum neuste Studien wiederlegen dies. Also heisst das eigentlich, dass es keiner wirklich so genau.

Aber wenn es wirklich so wäre, dass Fische ein Sekundengedächnis haben, was ist dann mit den Zootieren?

Der Elefant, der in vielen Zoos oder auch Zirkussen gehalten wird, gilt in einer Weltweiten Rangliste als eines der schlausten Tiere.

Also warum soll es einem Tier, dass zu den schlausten der Welt gehört nicht langweilig werden?

Mann muss der Fairness halber sagen, dass sich die Bedingungen immer wie weiter verbessern. Es wird sich in Vielen Zoos drum bemüht es angenehm für die Tiere zu gestalten.

Doch was ist ein Gehege im Gegensatz zur Freiheit?

Kein Mensch der Welt kann mit Tieren sprechen. Aus diesem Grund ist es schwer zu sagen, wie genau das Gedächtnis von Tieren ist. Und genau deswegen bleit diese Frage noch eine Weile offen.

Doch eine Frage gibt es noch. Was ist mit Tieren, die in gefangenschafft geboren und gross geworden sind?

Nun da habe ich eine spannende Aussage von einem ehemaligen Tierpfleger in einem Zoo.

„Man merkt es den Tieren an, dass diese mit dem Leben in Gefangenschaft viel weniger Mühe haben. Doch z.B Löwen würden in der Wildnis wohl kaum überleben, da diese nicht lernen richtig zu jagen.“

Der zweite Satz ist eigentlich ziemlich klar wenn man darüber nachdenkt.

Doch der Erste ist spannend. Denn nach dieser Aussage ist doch zu vernehmen, dass Tiere die nicht in Gefangen schafft geboren und aufgewachsen sind, mühe haben in Gefangenschaft zu leben.

Wie gesagt ist dies ein sehr Zwiespältiges Thema, wessen verlauf sicherlich interessant bleibt. Und wer weiss. Vielleicht wissen wir irgendwann mal, was Tiere denken und fühlen.

Doch das wichtigeste bei einem Tier ist es dieses auch wie eines zu behandeln. Dies gilt übrigens genau so bei Menschen 🙂

 

 

Was ist Ihre Meinung zu diesem Thema? Schreiben Sie diese gern mittels eines Kommentares!

 

 

-psp

Ein ganz anderer Blick in ein Aquarium

Das Leben danach

 

Das Leben nach dem Tod. Ein Thema welches uns alle irgendwann man beschäftigt. Dieser Beitrag basiert auf Filmen, Büchern und Interviews.

 

Fast jeder Mensch denkt darüber nach was passiert, wenn wir irgendwann sterben. Meist ist dies der Fall wenn uns jemand aus dem Familienkreis verlässt.

Als Kind wird uns immer gesagt, dass Leute oder auch Tiere die sterben in den Himmel kommen. Besonders auch in der Kirche wird dies oft gesagt.

Doch gibt es sowas wie den Himmel überhaupt?

Jeder Mensch hat da ziemlich eine eigene Meinung.

Persönlich finde ich den Film „The Heaven is for Real“ sehr gut gemacht. Er zeigt sehr deutlich was nach dem Tod passiert.

Doch ich kenne mich da nicht so gut aus. Deshalb fragte ich eine Person mit einer Nahtoderfahrung.

Diese kannte tatsächlich den Film, der auch auf einer wahren Geschichte basiert und fand ihn sehr Treffend.

Zudem sagte Sie folgendes:

„Zu sterben ist so, als würde man seinen Körper verlassen. Man hat keine Hülle um sich und ist federleicht. Danach kommt ein schrillender Ton wie bei einem sehr lauten Tinnitus. Gleichzeitig wird alles Weiss. Kurz danach sieht man eine Gestalt. Man weiss nicht wer es ist. Dennoch kennt man Sie.“

Danach wurde die Person von Notärzten zurückgeholt und wachte wieder auf.

 

Jede und Jeder der schon mal eine Nahtoderfahrung  hatte, erlebte den Tod etwas anders. Dennoch ist der Himmel bei vielen ein Zentraler Punkt. Er wird von sehr vielen wahrgenommen. Der Himmel beschreibt aber nicht das, was wir sehen wenn wir die Wolken beobachten. Der Himmel ist da ein Ort an dem man als verstorbener Lebt.

Die Person die ich befragen konnte erzählte mir aber auch von Leuten die, die Nahtoderfahrung als sehr schlimme Erfahrung wahrgenommen haben. Dies hört sich für mich an wie Himmel und Hölle. Dabei könne man im Voraus kaum sagen wie das Leben danach wird.

Wichtig für jeden dieser Welt ist, dass er gelebt hat. Denn das ist was, dass viele vergessen. Für mich ist dies zu vergleichen mit den Dingen die man irgendwann seinen Kindern oder Enkeln erzählen will. Dies können verrückte Dinge aber auch schöne Dinge sein. Das ist bei jedem Menschen etwas anders. Doch dies ist auch gleichzeitig der Sinn des Lebens.

Wie ich in einem anderen Beitrag schon mal gesagt habe ist der Sinn des Lebens leben. Und dabei sollte sich jeder selbst Hinterfragen. Und dies immer wieder.

Nun kann man im Grossen und Ganzen sagen, dass es einen Himmel und vielleicht auch eine Hölle gibt. Dennoch ist es bei jedem Menschen anders, was danach kommt. Sich darauf zu konzentrieren ist aber falsch. Lieber Konzentriert man sich auch sich selbst und schaut, dass man den Sinn des Lebens erfüllt.

 

 

Damit ist einer meiner aufwändigsten Beiträge zu ende. Gerne würde ich mich über ein Kommentar freuen. Vielleicht haben Sie noch einen Nachtrag oder eigene Meinung dazu.

 

Die Idee stammt von einer guten Kollegin. Dabei ein grosses Dankeschön.

 

-psp

Das Leben danach